Abkürzungen im Pflegebereich

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Abkürzung

Erklärung

Quelle / weitere Infos

AAA

Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege

www.aaa-deutschland.de

ABVP

Arbeitgeber- und Berufsverband Privater Pflege e.V.

www.abvp.de

ACENDIO

Association for Common European Nursing Diagnosis, Interventions and Outcome; Europäische Vereinigung für Pflegediagnosen mit dem Ziel, eine Klassifikation der europäischen Pflegediagnosen zu erarbeiten.

Quelle: Messer, tägliche Pflegeplanung in der ambulanten Pflege
Schlütersche

ACVB

Aorto-Coronarer Venen-Bypass (Herz-Operation)

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ADL

Activities of Daily Living (Aktivitäten des täglichen Lebens)

Anliegen der Geriatrie war es, Rehabilitationspotenziale zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zu erkennen, d.h. Möglichkeiten der Wiederherstellung oder Kompensation von Einschränkungen, die zu Pflegebedürftigkeit führen können, zu identifizieren. Aus dieser Motivation heraus sind Ende der 50er Jahre in den USA Einschätzungsinstrumente zur Feststellung und systematischen Beschreibung von Pflegebedürftigkeit entwickelt worden.

Wegweisend ist die aus dem Jahre 1963 stammende Arbeit von Katz et al., in welcher der "Index of Independency in Activities of Daily Living" vorgestellt wird. Er umfasst die sechs Aktivitäten: Baden, Waschen, Toilettengang, Kontinenz, Zubettgehen/Aufstehen und Essen. Die sozialrechtliche Definition aus § 14 Abs. 3 ?SGB XI der "gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen" orientiert sich stark an diesem von Katz et al. geprägten Verständnis der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL).

Neben diesem Index sind in der Folge weitere Skalen entwickelt worden, z.B. der Barthel-Index oder die iADL-Skala (instrumental activities of daily living) von Lawton/Brody.

Die genannten Skalen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Aktivitätskataloge. Sie dienen jedoch alle als Instrumente zur Erfassung und Beschreibung von funktionellen Aktivitäten, die zur selbständigen Lebensgestaltung notwendig sind.

Quelle: Ansätze zur Pflegeprävention - Rahmenbedingungen und Analyse von
Modellprojekten zur Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit; dip / Schlütersche

ADM

Antidekubitusmatatze

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

ads

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V.

www.ads-pflege.de

AEDL

Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens; von Monika Krohwinkel entwickeltes Pflegemodell; die Aktivitäten des täglichen Lebens wurden um die existenziellen Erfahrungen des Lebens ergänzt. Instrument zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit.

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AGH

Arbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege Berlin e.V.
Landesverband der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege e.V. (BAH)

www.bah-web.de

AIDS

Acquired Immune Deficiency Syndrome = Erworbenes Immundefektsyndrom; durch Viren (?HIV) verursachte übertragbare Krankheit

Quelle: Werner Schell, Sterbebegleitung und Sterbehilfe
Brigitte Kunz Verlag

AL

Aktivitäten des Lebens:
Ein Ausdruck aus dem Modell der Gesundheitspflege, einem Entwicklungs- bzw. Pflegeergebnismodell nach R. Lay, das von 12 Aktivitätsfeldern ausgeht, in denen sich Menschen im Laufe ihres Lebens entwickeln. Es unterscheidet es sich von anderen Modellen insbesondere durch die Aktivitäten "Sich orientieren in den Erfahrungen des Lebens" und "Nach seiner geschlechtlichen Identität leben". Außerdem verbindet es die Themen Pflegequalität und Pflegeethik.

Quelle: Reinhard Lay, Ethik in der Pflege, Schlütersche

AltPflAPrV

Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers

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AltPflG

Altenpflegegesetz - Gesetz über die Berufe in der Altenpflege

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AMG

Arzneimittelgesetz, Gesetz über den Verkehr mir Arzneimitteln

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ANA

American Nurses Association, Berufsverband in den USA

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ApoG

Apothekengesetz

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

ArbSchG

Arbeitsschutzgesetz

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

ArbZG

Arbeitszeitgesetz

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ARDS

Adult Respiratory Distress Syndrome; Atemnotsyndrom des Erwachsenen

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ASE

Atemstimulierende Einreibung

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

ATL

Aktivitäten des täglichen Lebens; die ATL stellen eine komprimierte, stark vereinfachte und funktionsorientierte Matrix der alltäglichen Tätigkeiten eines Menschen dar. Sie haben die Zielsetzung, eine umfassende Darstellung der Beeinträchtigungen eines kranken Menschen zu leisten, aus denen sich die Aufgabenbereiche der Pflege ableiten lassen. Die ATL basieren auf Modellen und Theorien von Virginia Henderson und Nancy Roper.

In Deutschland eingeführt durch Liliane Juchli.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

ATS

Anti-Thrombose-Strümpfe

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

AVG

ArbeitgeberVerband im Gesundheitswesen e.V.

www.avg-ev.com

AVR

Arbeitsvertragsrichtlinien

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BA

Bundesausschuss der Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe e.V.

www.ba-ev.de

bad

Bundesverband Ambulante Dienste e.V.

www.bad-ev.de

BAG Hospiz

Bundesarbeitsgemeinschaft Hospize zur Förderung von ambulanten, teilstationären und stationären Hospizen und Palliativmedizin e.V.

www.hospiz.net

BAGFW

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

www.bagfw.de

BAGSO

Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.

www.bagso.de

B.A.H.

Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege e.V.

www.bah-web.de

BALK

Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen e.V.

Seit 2011: Bundesverband Pflegemanagement

www.bv-pflegemanagement.de

Barthel-Index

siehe unter ?ADL

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BAT

Bundesangestelltentarifvertrag

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BDH

Bund Deutscher Hebammen e.V.

www.bdh.de

BeKD

Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V., Hannover

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BetrVG

Betriebsverfassungsgesetz

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BfArM

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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BfLK

Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.

www.bflk.de

BFS

Berufsfachschule

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BG

Berufsgenossenschaft

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

BGA

Bundesgesundheitsamt

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

BGW

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

www.bgw-online.de

BioStoffV

Biostoffverordnung

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

BKSB

Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V.

www.bksb.de

BMG

Bundesgesundheitsministerium

www.bmg.bund.de

BMI

Body-Mass-Index; BMI=gewicht/(grösse*Grösse)

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

BNA

British Nurse Association

www.bna.co.uk

bpa

Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

www.bpa.de

BRi

Begutachtungsrichtlinien

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BSHG

Bundessozialhilfegesetz

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BTM

Betäubungsmittel

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BurlG

Bundesurlaubsgesetz

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BVMed

Bundesverband Medizintechnologie

www.bvmed.de

BzGA

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

www.bzga.de

CNA

Canadian Nurse Association

www.cna-nurses.ca

COPD

Chronic Obstructive Pulmonary Disease; Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung ; umfasst chronische Bronchitis, Lungenemphysem und Krankheiten der peripheren Atemwege.

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DBfK

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe

www.dbfk.de

DBVA

Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V.

www.dbva.de

DCCV

Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerose Vereinigung e.V.

www.dccv.de

DGCC

Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management

www.dgcc.de

DGE

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Quelle: www.dge.de

DGEM

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

Quelle: www.dgem.de

DGG

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.

www.dggeriatrie.de

DGF

Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V.

www.dgf-online.de

DGH

Deutsche Gesellschaft für Hygiene und mikrobiologie e.V.

www.dghm.org

DGP

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizinn e.V.

www.dgpalliativmedizin.de

DGQ

Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V., Frankfurt am Main

www.dgq.de

DGVP

Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.

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DIMDI

Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information

www.dimdi.de

DIN VDE 0751-1:2001-10

Prüfnorm über die Überprüfung von Kranken- und Pflegebetten zur Sicherheit

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

dip

Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V., an der kath. Fachhochschule NRW, Köln

www.dip-home.de

DKG

Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

www.dkgev.de

DKG

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

www.krebsgesellschaft.de

DKI

Deutsches Krankenhausinstitut GmbH

www.dki.de

DNQP

Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (an der Fachhochschule Osnabrück )

www.dnqp.de

DPR

Deutscher Pflegerat; Bundesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen

www.deutscher-pflegerat.de

DPV

Deutscher Pflegeverband e.V.

www.dpv-online.de

DPW

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband e.V.

www.paritaet.org

DRG

Diagnosis Related Groups; Fallpauschalen zur Abrechnung von Krankenhausleistungen; treten ab 2004 an die Stelle der bisherigen Pflegesätze für Krankenhausleistungen. Die Einführung im stationären und teilstationären Bereich der Krankenversorgung wird die Verweilzeiten der Patienten im Akutkrankenhaus deutlich verkürzen.; Die Australian Refined Diagnosis Related Groups wurden als Grundlage für die Entwicklung eines deutschen DRG-Systems ausgewählt.

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DRK

Deutsches Rotes Kreuz

www.drk.de

DSO

Deutsche Stiftung Organtransplantation

www.dso.de

DVLAB

Deutschen Verband der Leitungskräfte von
Alten- und Behinderteneinrichtungen e. V.

www.dvlab.de

EASY Care

Instrument zur schnellen Einschätzung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der in häuslicher Umgebung lebenden älteren Menschen.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

EDE

European Association for Directors of Residential Homes (Internationalen Dachverband der nationalen Heimleiterverbände), Luxemburg

www.ede-association.org

EFQM

European Foundation for Quality Management, Eindhoven (NL)

www.efqm.org

EFQM-Modell

European Foundation for Quality Management, Qualitätsmanagement-Modell, das in der Altenhilfe angewandt werden kann

Quelle: Harald Blonski, Michael Stausberg (Hrsg.), Prozessmanagement in Pflegeorganisationen, Schlütersche

ENDA

European Nursing Diagnosis Association; Europäische Pflegediagnosevereinigung mit Beteiligung von 15 europäischen Nationen zur Entwicklung von Pflegediagnosen

Quelle: Messer, tägliche Pflegeplanung in der ambulanten Pflege
Schlütersche

ENP

European Nursing care Pathways; Pflegefachsprache, die durch inhaltliche Komplexität und Qualität umfassend aktuelles, fachlich relevantes Pflegewissen abbildet. ENP liefert Daten zur Auswertung pflegerischer Kausalzusammenhänge und Outcomes und bietet die Möglichkeit, Pflege sichtbar, nachvollziehbar und evaluierbar zu machen.

Infos: www.speak-enp.de

Quelle: RECOM GmbH, Buch- und Softwareverlag

FEDL

Fähigkeiten und existentielle Erfahrungen des Lebens; von Barbara Messer entwickeltes Pflegemodell; Instrument zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit.

Quelle: Barbara Messer: Die tägliche Pflegeplanung in der stationären Altenhilfe; Schlütersche, Hannover

FGL

12 Fähigkeiten zur gesunden Lebensführung

Quelle: Gabriele S. Herberger, Ganzheitlich beraten in der Pflege; Schlütersche, Hannover

FIM

Functional Independence Measure: ein aus den USA stammendes Instrument zur Messung der funktionalen Selbstständigkeit von Patienten in der Rehabilitation.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

FPG

Fallpauschalengesetz - Gesetz zur Einführung des diagnose-orientierten Fallpauschalensystems für Krankenhäuser

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FSA

Fachschule für Altenpflege

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GA

Gesundheitsamt

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

GBA

Geriatrisches Basisassessment. In der Geriatrie wird das so genannte "Geriatrische Assessment" durchgeführt. Sammelbegriff für einen diagnostischen Prozess mit dem Ziel, medizinische, psychosoziale und funktionelle Fähigkeiten und Probleme älterer Menschen festzustellen, die als Basis für die Therapiegestaltung und Evaluation dienen.

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GBE

Gesundheitsberichterstattung des Bundes

www.gbe-bund.de

G-DRG

German Diagnosis Related Groups; Die Australian Refined Diagnosis Related Groups wurden als Grundlage für die Entwicklung eines deutschen DRG-Systems ausgewählt. Mit der Anpassung und der Weiterentwicklung auf deutsche Verhältnisse werden aus den AR-DRG´s die German Diagnosis Related Groups (G-DRG).

www.g-drg.de

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

GKV

Gesetzliche Krankenversicherung

www.g-k-v.de

GKW

Ganzkörperwaschung

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GSG

Gesundheitsstrukturgesetz

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gsh

ganzheitlich sinnvoll handeln; Unternehmen der Autorin Gabriele Herberger. Pflegeseminare, -weiterbildungen etc.

Quelle: Gabriele S. Herberger, Ganzheitlich beraten in der Pflege; Schlütersche, Hannover

HBV, HCV, HDV

Hepatitis B-Virus, Hepatitis C-Virus, Hepatitis D-Virus

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

HeimG

Heimgesetz

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HessIP

Hessisches Institut für Pflegeforschung

www.hessip.de

HIV

Human Immunodeficiency Virus = meschliches Immunschwächevirus (--> AIDS)

Quelle: Werner Schell, Sterbebegleitung, Brigitte Kunz Verlag

HL

Heimleitung

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HME

Heat and moisture exchanger
Wärme- und Feuchtigkeitsaustauscher zur passiven Atemgasanfeuchtung, auch "künstliche Nasen" genannt.

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HSG

Hilfsmittelsicherungsgesetz – Gesetz zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung von Pflegebedürftigen

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iADL

instrumental activities of daily living; siehe unter "ADL"

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iap

Institut für angewandte Pflegeforschung der Universität Bremen

www.iap.uni-bremen.de

ICD-10

International Classification of Diseases, Injuries and Causes of Death (internationale Klassifikation der Krankheiten, Verletzungen und Todesursachen) - 10. Revision

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ICN

International Council of Nurses: Internationaler Berufsverband

www.icn.ch

ICNP

International Classification for Nursing Practice

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idw

Informationsdienst Wissenschaft

www.idw-online.de

IfSG

Infektionsschutzgesetz - Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen

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IKH

Inkontinenzhose

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ILCO

Deutsche ILCO – Fördergemeinschaft STOMA.e.V. (Ileostomie / Colostomie)

www.ilco.de

ISAS

Individuelle (stationäre) Angehörigenschulung; praktiziert an der Klinik in Hagen

Quelle: Roland Steimel, Individuelle Angehörigenschulung, Schlütersche, Hannover

ISO

International Standard Organization; Internationale Organisation für Normung

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JarbSchG

Jugendarbeitsschutzgesetz

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KDA

Kuratorium Deutsche Altenhilfe – Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V.

www.kda.de

KFPV

Fallpauschalen-Verordnung - Verordnung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser

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KPS

Krankenpflegeschule

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KrPflG

Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege

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KS

Krankenschwester

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KTQ

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH, Siegburg

www.ktq.de

L.A.H. BW

Landesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege Baden-Württemberg e.V.
(In Baden-Württemberg für private ambulante Pflegedienste und Pflegeheime tätiger Verband)

www.lah-bw.de

LEP®

Leistungserfassung in der Pflege; Internationales Klassifizierungssystem

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LfP

Lehrerin für Pflege / Lehrer für Pflege

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LQN

Leistungs- und Qualitäts-Nachweis; Einrichtungsträger müssen regelmäßig die erbrachten Leistungen und deren Qualität belegen

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LQV

Leistungs- und Qualitäts-Vereinbarung; Das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz verpflichtet Pflegeeinrichtungen zum Abschluss von Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen.

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LMBG

Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

LMHV

Lebensmittelhygieneverordnung

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

MAM

Münchner Arbeitskreis Medizinprodukteschulung

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MAV

Mitarbeitervertretung

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MDK

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung; der MDK ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

www.mdk.de

MDK-Formulargutachten

Gutachtenformular zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI. Es gilt für die Antragstellung auf Leistungen aus der Pflegeversicherung im häuslichen und vollstationären Pflegebereich sowie in den vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

MDS

Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V.

www.mds-ev.org

MDS

Minimum Data Set; umfassendes, standardisiertes Erhebungssystem im Rahmen des ?RAI. Das MDS bietete eine Grundlage für die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit, erhebt aber nicht den Anspruch, den Pflegebedarf zu erheben.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

MedGV

Medizingeräteverordnung, Verordnung über die Sicherheit medizinisch-technischer Geräte

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MKS

Medizinische Kompressionsstrümpfe

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

 

MMSE

Mini-Mental State Examination
auch MMST (Mini-Mental-Status-Test ): Screening-Verfahren zur Feststellung kognitiver Defizite; Instrument bei der Diagnose und Behandlung von Demenz und Alzheimer.

 

MP BetreibV

Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

MPG

Medizinproduktegesetz

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MPSV

Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung

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MPV

Medizinprodukte-Verordnung

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MPVerschrV

Medizinprodukte-Verschreibungs-Verordnung; Verordnung über die Verschreibungspflicht von Medizinprodukten

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MPVertrV

Medizinprodukte-Vertriebs-Verordnung; Verordnung über Vertriebswege für Medizinprodukte

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MRSA

Methicillin resistente Staphylokokkus aureus-Stämme: Gegen verschiedene Antibiotika resistente Erreger

 

MRV

Musterrahmenvertrag gemäß § 75 SGB XI

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MS

Multiple Skerose

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MScN

Master of Science in Nursing (Hochschulabschluss)

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MuSchG

Mutterschutzgesetz

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NANDA

North American Nursing Diagnosis Association; erstellte bisher weit über 100 anerkannte Pflegediagnosen mit dem Ziel ein einheitliches Klassifikationssystem für die Pflege zu erarbeiten.

Quelle: Messer, tägliche Pflegeplanung in der ambulanten Pflege
Schlütersche

NHS

National Health Service; Nationaler Gesundheitsdienst in Großbritannien

www.nhs.uk

NIC

Nursing Intervention Classification

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NOC

Nursing Outcome Classification

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NOSGER

Nurses‘ Observation Scale for Geriatric Patients: ein 1987 in der Schweiz entwickeltes Instrument für die stationären und häuslichen Pflegeeinrichtungen, das auch in anderen Ländern anwendbar ist. Die Originalversion ist in deutscher Sprache verfasst.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

ÖGKV

Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflege-verband

www.oegkv.at

ORSA

Oxacillin-resistente Staphylococcen aureus

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

PAS

Pflegeabhängigkeitsskala: Die Pflegeabhängigkeitsskala ist ein aus den Niederlanden stammendes Instrument zur Einschätzung der Pflegeabhängigkeit dementierender und geistig beeinträchtigter (mentally handicapped) Menschen in Langzeitpflegeeinrichtungen.Instrument zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

PBV

Pflegebuchführungsverordnung

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PDL

Pflegedienstleitung

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PEG-Sonde

Sonde zur Perkutanen endoskopisch kontrollierten Gastrostomie = Magensonde zur künstlichen Ernährung

Quelle: Werner Schell, Sterbebegleitung, Brigitte Kunz Verlag

PESR-Format

Schema zur Pflegeproblem– und Ressourcenerkennung im Rahmen des Pflegeprozesses

P = Problem
E = Einflussfaktoren/Ursachen
S = Symptome
R = Ressource

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PflEG

Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz - Gesetz zur Ergänzung der Leistungen bei häuslicher Pflege von Pflegebedürftigen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf

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PflegePrüfV

Pflege-Prüfverordnung - Verordnung zur Beratung und Prüfung von Pflegeeinrichtungen

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PflegeStatV

Pflegestatistik-Verordnung - Verordnung zur Durchführung einer Bundesstatistik über Pflegeeinrichtungen sowie über die häusliche Pflege

 

PflegeVG

Pflege-Versicherungsgesetz - Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos bei Pflegebedürftigkeit

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PflRi

Pflegebedürftigkeitsrichtlinien

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PGBA

Pflegegesetzadaptiertes Geriatrisches Basis-Assessment: deutschsprachiges Assessment- und Dokumentationssystem zur Erfassung der medizinischen, psychosozialen und funktionellen Fähigkeiten und Probleme eines geriatrischen Patienten. Instrument zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit. Siehe auch ?GBA.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

PLAISIR©

Planification informatisée des soins infirmiers requis: französischsprachiges, Anfang der 80er Jahre entwickeltes, aus Kanada stammendes Erhebungsverfahren. Es wurde speziell für Langzeitpflegeeinrichtungen entwickelt, um den erforderlichen Pflegeaufwand zu messen.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

PodG

Podologengesetz

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PP

Pflegepersonal

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PPR

Pflege-Personalregelung

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PPVO

Pflege-Prüfverordnung

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PQsG

Pflege-Qualitätssicherungsgesetz - Gesetz zur Qualitätssicherung und zur Stärkung des Verbraucherschutzes in der Pflege

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PRG

Pflegerelevante Fallgruppen - Ein Modell zur Erklärung abgeschlossener Fallzeiten in der Pflege;

es handelt sich aber noch nicht um ein Instrument, mittels dessen man Fallkosten vorhersagen kann oder das als anerkannte Grundlage einer Pflegefallbemessung bereits Eingang in das System der DRGs gefunden hätte.

Quelle: Michael Isfort, A. Brühl, F. Weidner, Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V. (Hrsg.): "Pflegerelevante Fallgruppen (PRG) - eine empirische Grundlegung", Schlütersche, Hannover

PSA

Persönliche Schutzausrüstung (Schutzkittel, Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe etc. nach UVV)

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

PSMS

Physical Self-maintenance Scale

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

PsychKG

gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten

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QM-Systeme

Qualitätsmanagement-Systeme

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QMB

Qualitätsmanagement-Beauftragte(r)

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RAI®

Resident Assessment Instrument ; Das Resident Assessment Instrument (RAI®), Version 2.0 ist ein englischsprachiges, aus den USA stammendes Klientenbeurteilungs- und Dokumentationssystem. Es wurde 1996 vom Kuratorium Deutsche Altershilfe in deutscher Sprache herausgegeben. Instrument zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

RAP

Resident Assessmet Protocols. Richtlinien zur interdisziplinären Abklärung und Behandlung der 18 geriatrischen Problembereiche

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

RIP

Risikopotenzialanalyse. Wird in der Altenpflege genutzt, um die/den zu betreuenden Heimbewohner/in mit seinen Defiziten zu beurteilen (für Pflegeplanung, Pflegeprozeß oder Pflegevisite). Beispiel: Risikopotentialanalyse zur Einschätzung des Dekubitusrisikos oder des Sturzrisikos.

Quelle: Hinweis eines Lesers / einer Leserin

RKI

Robert-Koch-Institut

www.rki.de

RLT-Anlage

Raumlufttechnische Anlage (z.B.) in Krankenhäusern

Quelle: BIZ, Hygieneplan; Schlütersche

RLT-Modell

Pflegemodell nach Roper, Logan, Tierney. Es definiert zwölf Lebensaktivitäten (LA), die jeder Mensch täglich ausführt. Die Art und Form der Ausführung unterscheidet sich, je nach Lebensabschnitt, in dem sich der Mensch befindet. Das Pflegemodell nach Roper et al. ist eine umfassende Beschreibung der möglichen Bereiche der Pflege. Es bietet gleichzeitig eine strukturierte Vorlage für ein Assessment der Pflegeprobleme.

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

ROT

Realitäts-Orientierungs-Training: verhaltens-therapeutisches Konzept zur Föderung der Aktivität des verwirrten Menschen

Quelle: Schaller, Umgang mit Chronisch verwirrten Menschen; Brigitte Kunz Verlag

RUG

Ressource Utilization Groups. Klientengruppen mit ähnlichem Pflegeaufwand (Pflegebedürftigkeitsgruppen)

Quelle: Margareta Halek: Wie misst man die Pflegebedürftigkeit? Schlütersche

SBK

Schweizer Berufsverband der Krankenschwestern und Krankenpfleger

www.sbk-asi.ch

SGB V

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (Krankenversicherung)

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SGB XI

Sozialgesetzbuch Elftes Buch (Soziale Pflegeversicherung)

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SoVD

Sozialverband Deutschland

www.sovd.de

StGB

Strafgesetzbuch

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STIKO

Impfempfehlungden der
Ständigen Impfkommission

Quelle: Johann Weigert, Pflegestandards Altenpflege,
Schlütersche

SVPL

Schweizerische Vereinigung der Pflegedienstleiterinnen und -leiter

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TPG

Transplantationsgesetz – Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen

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TQM

Total Quality Management; Ganzheitliches Führungskonzept, das das gesamte Unternehmen mit seinen Mitarbeitern und allen Aktivitäten und auch das Umfeld einbezieht.

Quelle: Herold; Ambulante Pflege Bd. 3; Schlütersche

UVV

Unfallverhütungsvorschrift (der Berufsgenossenschaften)

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VDAB

Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.

www.vdab.de

VdAK / AEV

Verband der Angestellten-Krankenkassen / Arbeiterersatzkassenverband e.V.

www.vdak.de

VHD

Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V.

www.die-vhd.de

VKSB e.V.

Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW e. V.

www.vksb.de

VKD

Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V.

www.vkd-online.de

VPU

Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland

www.vpu-online.de

WIDO

Wissenschaftliches Institut der AOK

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WIFAP®

Wittener Institut für angewandte Pflegewissenschaft

www.wifap.de

X

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Y

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ZVK

Zentralvenöser Katheder

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