Die Reform der Pflegeversicherung tritt in ihr entscheidendes Stadium:
Am 14. Dezember fand die erste Lesung des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes im Bundestag statt; in der nächsten Woche beginnt die öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss des Parlaments, zu der zahlreiche Verbände aus Pflege, Gesundheitswesen und Wirtschaft Stellungnahmen eingereicht haben. Auch die Anträge der Oppositionsfraktionen sind Gegenstand der Beratung. Während allgemein anerkannt wird, dass die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen stärker in den Mittelpunkt treten sollen, ist insbesondere die Einrichtung von Pflegestützpunkten heftig umstritten.
Mehr dazu in unseren Nachrichten.
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Dr. Henrik Crone-Münzebrock (pflegen-online.de)
Carsten Sadlau (fachbuch-schaper.de)
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Prüfungswissen Pflege
Wissensgrundlagen kompakt
Gero Langer, Bernd Hein, Renate Windisch
2008
384 Seiten
ISBN 978-3-437-28360-4
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Nachrichten aus der Welt der Pflege
Bundeskabinett billigt Vierten Bericht zur PflegeversicherungZur Situation in den Jahren 2004 bis 2006
Am 16. Januar billigte das Bundeskabinett den vom Bundesministerium für Gesundheit erstellten Vierten Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die soziale Pflegeversicherung ist eine Erfolgsgeschichte. Millionen Menschen und ihren Angehörigen konnte im Pflegefall geholfen werden. Der Bericht zeigt, dass der Pflegebereich mit rund 300.000 geschaffenen Arbeitsplätzen ein wichtiger Jobmotor ist."
Öffentliche Anhörung zur PflegereformDas Pflege-Weiterentwicklungsgesetz in der Diskussion
Der Bundestagsausschuss für Gesundheit wird am 21. und am 23. Januar 2008 öffentliche Anhörungen zum Entwurf eines Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) durchführen.
Fürsprache und Respekt für ein Leben in WürdeNeue Homepage mit Tipps und Informationen zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen
Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen, das heißt: Hilfe und Pflege im Alter würdevoll gestalten. Unter www.pflege-charta.de können sich ab sofort Institutionen, Verbände aber auch Einzelpersonen informieren, die Charta symbolisch zeichnen und gleichzeitig deutlich machen, wie sie selbst die Charta umsetzen.
Gesundheitsberufe gründen Interessengemeinschaft eGBRInteressen bei der Einführung des zentralen elektronischen Beruferegisters für Gesundheitsfachberufe wahren!
Zugriff auf die geschützten Daten der elektronischen Gesundheitskarte wird nur der haben, der sich durch einen Heilberufsausweis legitimieren kann, der durch ein zentrales elektronisches Beruferegister für Gesundheitsfachberufe der Länder (eGBR) ausgestellt werden wird. Die IG GB will bei der Einführung die Interessen der Gesundheitsfachberufe wahren.
Berichte der Altenheime müssen verständlich seinNeues Projekt: „Kundenorientierte Qualitätsberichte“ in NRW
„Die Menschen erfahren über die Qualität der Arbeit in den Pflegeheimen meist nur dann etwas, wenn es Anlass zur Kritik gibt. Mit Hilfe des neuen Heimrechtes werde ich deshalb dafür sorgen, dass es regelmäßige und unangemeldete Prüfungen und eine Pflicht zur Veröffentlichung der Prüfberichte gibt. Diese Berichte müssen aber für jeden verständlich sein“, so der nordrheinwestfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann.
Dialogzentrum Demenz zieht ZwischenbilanzPflegewissenschaftliche Einrichtung an der Universität Witten/Herdecke informiert über ihre Arbeit
Wie versorgt und betreut man demenzkranke Menschen am besten?Um den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu verbessern, wurde vor drei Jahren am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke das Dialogzentrum Demenz gegründet. Am 30. Januar gibt das Dialogzentrum Einblicke in die aktuelle Tätigkeit.
Architekturkonzepte von Pflegeheimen für Demenzerkrankte müssen verändert werdenStudie zeigt Vorteile von "konservativen" Gebäudestrukturen auf
Die vertraute Einrichtung der Wohnräume Demenzerkrankter stimuliert ihr Erinnerungsvermögen und hilft bei der Orientierung - warum wird dieser Effekt bei der Architektur von Pflegeheimen nicht auch genutzt? Mit der Fragestellung haben sich drei Wissenschaftler der TU Dresden in einer neuen Studie befasst.
Auszeichnung am „Tag der Kinderhospizarbeit“ Deutscher Kinderhospizverein erhält Preis als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“
Mit zahlreichen Aktionen wird am 10. Februar bundesweit in vielen Städten der „Tag der Kinderhospizarbeit“ begangen. Die zentrale Veranstaltung findet in diesem Jahr in Olpe statt. In einer Feierstunde erhält der Deutsche Kinderhospizverein e.V. in der Stadthalle die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“.
Beruf und Pflege besser vereinbaren!Brandenburg: Neue Informationsbroschüre für Arbeitgeber und pflegende Angehörige erschienen
Mit einer neuen Publikation möchte das Sozialministerium des Landes Brandenburg mehr Aufmerksamkeit und Interesse für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wecken.
Termine
Medical Wellness Kongress 23. und 24. Januar 2008 in Berlin
Ernährung, Bewegung und Entspannung – besser leben durch Medical Wellness? Das Thema Gesundheit entwickelt sich mehr und mehr zum Megatrend. Produkte und Angebote für Prophylaxe, Fitness und gesunde Ernährung haben Konjunktur. Aber nur auf seriöser medizinwissenschaftlicher Basis und gesicherter Qualität kann sich die Branche bei wachsender internationaler Konkurrenz positiv entwickeln. Ein Mix aus Theorie und Praxis bietet qualifizierte Anregung für Ihre Arbeit in diesem Zukunftsmarkt. Beachten Sie dabei den Sondertarif für Pflegekräfte am 2. Kongresstag zum Themenkomplex „Ernährung und Alter“.
Die Pflegeoase - Ein Lebensraum für schwerstpflegebedürftige demenziell erkrankte Menschen?24. Januar 2008 in Kassel
Die Umsetzung von Pflegekonzepten für bettlägerige und schwer demenziell erkrankte Menschen in Mehrbettzimmern (Pflegeoasen) hat in Deutschland ein zwiespältiges Echo hervorgerufen. Während Kritiker auf der einen Seite vor der Abschaffung des individuellen Raumes als Garant für ein würdevolles selbst bestimmtes Leben warnen, gehen neuere Pflegekonzepte davon aus, erst durch Pflegeoasen eine lebenswerte Gestaltung für Schwerstpflegebedürftige zu erreichen. Auf dieer Fachtagung des ISGOS (Institut für sozialpolitische und gerontologische Studien; Berlin) stellen sich drei unterschiedliche Wohnprojekte mit dem Konzept eines zentralen Raumes, der Oase, vor.
Wohnen im Alter – Aufgabe und Chance für ImmobilienbrancheIIR-Konferenz „Zielgruppe 65plus – Zukunftsmarkt Senioren- und Pflegeimmobilien
19. und 20. Februar 2008 in Wiesbaden
Deutschland wird alt: Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ist im Jahr 2050 ein Drittel der Menschen älter als 65 Jahre. Wie sich die Immobilienwirtschaft auf die Zielgruppe 65plus einstellt, welche Projekte tragfähig sind und mit welcher Rendite Investoren rechnen können, diskutieren Marktbeteiligte auf der IIR-Konferenz „Zielgruppe 65plus – Zukunftsmarkt Senioren- und Pflegeimmobilien“. Zielgruppe der Tagung sind Führungskräfte aus Projekt- und Bauträgergesellschaften, Städten und Gemeinden sowie öffentlichen Einrichtungen, Architektur- und Ingenieurbüros, Bau- und Wohnungsunternehmen sowie Pflege- und Dienstleistungsunternehmen.
Dementia Fair Congress2. Interdisziplinärer Demenzfachkongress & Fachausstellung 'Aging Fair'
22. und 23.02.2008 in Leipzig
Wer pflegt, behandelt und forscht im Dienste der von Demenz-Erkrankungen hart getroffenen Familien, der benötigt nicht nur eine Aktualisierung der ständig wachsenden Wissensbasis, sondern auch die Wertschätzung seiner Fachkolleginnen und Kollegen, den Erfahrungsaustausch zwischen den Vorträgen und oft auch den Anstoß, Dinge von einer anderen Warte zu betrachten. Der DFC (2007 als Newcomer gefeiert) ist in Kombination mit der Fachausstellung 'Aging Fair' Europas größtes interdisziplinäres Demenz-Forum, das unabhängig sowie praxisnah konzipiert ist.
EbM 2008: Evidenzbasierte Primärversorgung und Pflege22. und 23. Februar 2008 in Witten
Die Universität Witten/Herdecke richtet vom 22. bis zum 23. Februar 2008 den Kongress "EbM 2008: Evidenzbasierte Primärversorgung und Pflege" aus. Mediziner und Pflegewissenschaftler diskutieren gemeinsam, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu bewerten sind und wie sie in evidenzbasierte Leitlinien und Expertenstandards umgesetzt werden können als Handlungsempfehlungen für die Praxis. Weitere Themen betreffen die Fragen, wie der Nutzen dieser Empfehlungen gemessen werden kann und was zu tun ist, damit die Verbesserungen schließlich auch die Patienten erreichen.
Zusätzliche Betreuung von Menschen mit Demenz12. März 2008 in Berlin
Vortrag von Prof. Dr. Peter Sauer, Evangelische Fachhochschule Berlin, im Rahmen des "Deutschen Pflege Forums".
Der noch gültige Pflegebegriff nach § 14 SGB XI stellt auf verrichtungsbezogene Leistungen ab. Er berücksichtigt nicht den besonderen Betreuungs- und Beaufsichtigungsbedarf von Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Novellierung des SGB XI stellt in ihrer Begründung auf eine bessere Berücksichtigung des besonderen Bedarfs an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung ab. In dem Vortrag wird sowohl auf die bisherigen Erfahrungen mit der Umsetzung des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes eingegangen als auch auf die Chancen durch die Novellierung des SGB XI.
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