Familienministerin Kristina Schröder fordert Familien-Pflegezeit
Allerdings breite Kritik von vielen Seiten

(04.03.2010)
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege weiterhin zu fördern, plant die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eine gesetzliche Familien-Pflegezeit. So sollen Arbeitnehmer künftig zwei Jahre lang 50 Prozent arbeiten, aber 75 Prozent ihres Gehalts weiterverdienen, später würden das Zeit- bzw. Gehaltskonto durch Vollzeitarbeit bei niedrigeren Bezügen wieder ausgeglichen.
Infos unter: www.bmfsfj.de

Dieser Vorschlag stößt allerdings in weiten Kreisen, so beim Sozialverband VdK, SPD, Grünen sowie Wirtschaft und Experten, auf Kritik - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Eine Zusammenfassung finden Sie unter www.tagesschau.de: www.tagesschau.de/inland/familienpflegezeit110.html

Die Caritas hält das Vorhaben für "interessant", kritisiert aber, dass es allein die betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitgeber belastet:
www.caritas.de/2338.asp?id=24339&page=1&area=dcv

(Cro)




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