Um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege weiterhin zu fördern, plant die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eine gesetzliche Familien-Pflegezeit. So sollen Arbeitnehmer künftig zwei Jahre lang 50 Prozent arbeiten, aber 75 Prozent ihres Gehalts weiterverdienen, später würden das Zeit- bzw. Gehaltskonto durch Vollzeitarbeit bei niedrigeren Bezügen wieder ausgeglichen.
Infos unter:
www.bmfsfj.de
Dieser Vorschlag stößt allerdings in weiten Kreisen, so beim Sozialverband VdK, SPD, Grünen sowie Wirtschaft und Experten, auf Kritik - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Eine Zusammenfassung finden Sie unter www.tagesschau.de:
www.tagesschau.de/inland/familienpflegezeit110.html
Die Caritas hält das Vorhaben für "interessant", kritisiert aber, dass es allein die betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitgeber belastet:
www.caritas.de/2338.asp?id=24339&page=1&area=dcv
(Cro)