Pflegeberuf: modern, zukunftssicher, anspruchsvoll, interessant, vielseitig
Sozialministerin Haderthauer zum Fachtag 'Pflege in Bayern ist bunt'!

(14.10.2009)
Freistaat Bayern
"In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, wird der Pflegeberuf immer wichtiger. Die Pflege ist eine Zukunftsbrache die schon jetzt boomt - ein Markt, der sich angesichts der demografischen Entwicklung zu einem der kräftigsten Jobmotoren überhaupt entwickelt", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer mit Blick auf den Fachtag 'Pflege in Bayern ist bunt' in Nürnberg am 15.Oktober.

"Hier gibt es sehr attraktive berufliche Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Pflegeberufe sind alles andere als Sackgassenberufe - Beleg dafür sind die vielen attraktiven Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Studiengänge, die sich in den letzten Jahren in Bayern etabliert haben. Nach dem Motto 'Nur Lebenslanges Lernen hat Zukunft' werden wir im Rahmen der Ausführungsverordnung zum Pflege- und Wohnqualitätsgesetz staatlich anerkannte Weiterbildungen schaffen und so die Qualität in den Einrichtungen weiter verbessern. Es ist eine Tatsache, dass im Bereich der Altenpflege dringend Fachkräfte benötigt werden. Hier müssen wir schnellstmöglich aufholen!

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Berufe im sozialen Sektor endlich den Stellenwert bekommen, der ihnen zukommt angesichts ihrer Bedeutung für das Gesicht unserer Gesellschaft. Dazu brauchen wir einen breiten gesellschaftlichen Konsens: alle Beteiligten müssen jetzt an einem Strang ziehen. Was hier für unsere Gesellschaft geleistet wird, muss sich endlich auch in Euro und Cent auszahlen. Es reicht aber nicht aus, nur über finanzielle Verbesserungen zu verhandeln, auch die Strukturen insgesamt müssen attraktiver werden.

Um hier schnellst möglich Verbesserungen zu erreichen, habe ich alle Verantwortungsträger am 17. September 2009 zu einem Gipfelgespräch 'Zukunft der sozialen Berufe' eingeladen. In Arbeitsgruppen sollen jetzt Vorschläge für eine attraktivere Pflege erarbeitet werden. Bis spätestens Anfang 2010 sollen bereits konkrete Vereinbarungen zur Steigerung der Ausbildungsplätze getroffen werden."

Die Ministerin machte in ihrer Rede deutlich, dass die professionell Pflegenden in Sachen Pflege und Betreuung Enormes leisteten. Pflegekräfte müssten nicht nur über fundierte medizinische und pflegerische Kenntnisse, hohe Belastbarkeit und Fertigkeiten verfügen, sondern auch über ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und echte Managementqualitäten. Das Bayerische Sozialministerium unterstützt die Einrichtungen unter anderem durch finanzielle Förderung der Fort- und Weiterbildung. "Zudem unterstützen wir die für die Ausbildung verantwortlichen Einrichtungen aus dem ESF-Fördertopf mit 3.000 € pro zusätzlich geschaffenem Ausbildungsplatz", so Haderthauer abschließend.

Informationen zum Fachtag:
www.altenpflegeausbildung.net/snaa/veranstaltungen/andver/bay

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (www.stmas.bayern.de)





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