Problemfall freiheitsbeschränkende Maßnahmen
Symposium für Fachkräfte im Gesundheitswesen am Universitätsklinikum Regensburg

(05.02.2010)
G-plus
Wie lassen sich Freiheit und Selbstbestimmung von Patienten mit deren Schutz und dem Schutz der Allgemeinheit verbinden? Diese Frage steht im Zentrum des interdisziplinären Symposiums „Zwischen Freiheit und Sicherheit – Problemfall freiheitsbeschränkende Maßnahmen“ am 11. Juni 2010, 10:00 – 17:15 Uhr im Universitätsklinikum Regensburg.

Die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Veranstaltung richtet sich an alle Akteure im Gesundheitssektor, wie beispielsweise Pflegende und Verantwortliche in der Alten- und Krankenpflegende, Therapeuten, Angehörige nicht-ärztlicher Heilberufe und Mediziner oder Vertreter von Ausbildungseinrichtungen.

Freiheitsbeschränkende Maßnahmen werden in vielen Bereichen der Pflege mit dem Wohl der Patienten oder dem Schutz der Allgemeinheit begründet und überdecken so die mitunter auftretende „Hilflosigkeit der Helfer“. Dies steht oft genug im Kontrast zur grundgesetzlich verankerten Freiheit und Selbstbestimmung aller Menschen. Im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit gibt es jedoch verschiedene Ansätze Sicherheit zu gewährleisten und dabei die Freiheit und Selbstbestimmung der Patienten mit psychischen Erkrankungen möglichst wenig einzuschränken.

Die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen solcher Ansätze sollen auf dem Symposium anhand von praktischen Beispielen vorgestellt und diskutiert werden. Zudem wird ein Blick auf die ethische Seite dieser sehr aktuellen Diskussion geworfen werden. Für die Fachvorträge sind namhafte Vertreter angefragt, u.a. Prof. Dr. Thomas Klie von der KFH Freiburg zum Thema „ReduFix ambulant – Minimierung der Fixierungen in der Häuslichkeit“ oder der Herausgeber der Zeitschrift „pflegen: Demenz“, Detlef Rüsing. Darüber hinaus werden StipendiatInnen der Programme Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit und Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz Ergebnisse und Folgeprojekte ihrer Auslandshospitationen vorstellen.

Anmeldungen für das Symposium sind bis 25.05.10 möglich. Detaillierte Informationen sowie das Programm der Veranstaltung erhalten Sie direkt beim Institut G-plus oder im Internet unter www.g-plus.org.

Quelle: G-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
(www.g-plus.org)





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