Personalentwicklung im Primary Nursing
Deutsches Netzwerk Primary Nursing gibt Empfehlungen heraus

Das Deutsche Netzwerk Primary Nursing hat die Broschüre „Personalentwicklung im Primary Nursing“ veröffentlicht. Das 23-seitige Heft soll praxisnahe Handlungshilfe, Impuls und Diskussionsgrundlage für Projektverantwortliche sein und steht Interessierten als Download kostenlos zur Verfügung. (03.08.2010) [mehr]

Pflegemindestlohn ab sofort in Kraft
ver.di bietet Telefon-Hotline an

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Einführung des Pflegemindestlohns. „Was lange währt, wird endlich gut. Damit hat die Ungewissheit ein Ende. Es ist höchste Zeit, dass die hart arbeitenden Beschäftigten im Pflegebereich von Mindestlöhnen profitieren“, sagte Ellen Paschke, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Allerdings sei nicht damit zu rechnen, dass vom Mindestlohn erfasste Betriebe ihren Beschäftigten automatisch den neuen, höheren Pflegemindestlohn zahlen, sagte Paschke. ver.di wird deshalb am 10. und 11. August eine Telefon-Hotline für Beschäftigte der Pflegebranche anbieten. (03.08.2010) [mehr]

Hohe Krankenquote bei Pflegefachkräften
DBfK warnt vor den Folgen der enormen Belastung im Beruf

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. beobachtet mit großer Sorge die negative Entwicklung bei Krankheitsausfällen des Pflegepersonals. „Dies ist eine Folge der kontinuierlich hohen körperlichen und psychischen Belastung im Pflegeberuf. Seit Jahren warnen wir vor den fatalen Folgen des ungezügelten Abbaus von Pflegepersonalstellen in den deutschen Krankenhäusern und dem nicht ausreichenden Stellenzuwachs in den Pflegeheimen“, so Johanna Knüppel, Referentin des DBfK. (29.07.2010) [mehr]

Eckpunkte für Pflegeberufsgesetz sollen Ende März 2011 vorliegen
Grundlegende Modernisierung der Pflegeberufe und Zusammenführung der Ausbildungen

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe ”Weiterentwicklung der Pflegeberufe“ will voraussichtlich Ende März 2011 Eckpunkte für ein neues Berufsgesetz vorlegen. Die Arbeitsgruppe habe dies als Ziel formuliert, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion. Darin heißt es weiter, im Koalitionsvertrag von CDU, CSU- und FDP sei ”eine grundlegende Modernisierung der Pflegeberufe und eine Zusammenführung der Ausbildungen in einem Berufsgesetz“ vorgesehen. (23.07.2010) [mehr]

Jobbörse:Pflegeberufe am 10. und 11. September 2010
In Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Hamburg und dem DBfK

In Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Hamburg (BFW) und dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) findet erstmals die Jobbörse:Pflegeberufe im September 2010 statt. Die Messe bietet Besuchern eine Plattform sich über Ausbildungswege, Weiter- und Fortbildungsangebote und Stellenausschreibungen zu informieren. (21.07.2010) [mehr]

Initiative FairCare - gegen Schwarzarbeit in der Pflege
Bundesinitiative "Daheim statt Heim" begrüßt Projekt der Diakonie Württemberg

Mit dem Projekt FairCare hat das Diakonische Werk Württemberg ein legales Angebot für zeitintensive Betreuung Pflegebedürftiger in den eigenen vier Wänden entwickelt. Ziel ist es, die häusliche Betreuungssituation alter Menschen durch die offene Zusammenarbeit von legal beschäftigten osteuropäischen Betreuungskräften und ambulanten Diensten zu verbessern sowie einen fairen Markt im Bereich der Betreuung und Pflege zu schaffen. Die Bundesinitiative "Daheim statt Heim" begrüßt die Initiative. (19.07.2010) [mehr]

Differenzierung zwischen Ost und West nicht mehr vertretbar
Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Schwesig zum Mindestlohn in der Pflege

Sozialministerin Manuela Schwesig hat die Kabinettsentscheidung in Berlin vom 14. Juli für einen Mindestlohn in der Pflege grundsätzlich begrüßt. "Der Mindestlohn kann mit dazu beitragen, dass gut ausgebildete Fachkräfte im Land bleiben. Die Mindestlöhne in der Branche sind aus meiner Sicht eine untere Grenze", sagte die Ministerin. Gleichzeitig sei die beschlossene Differenzierung des Pflege-Mindestlohns nach Ost und West aber auch eine Gefahr für die ostdeutschen Bundesländer. (15.07.2010) [mehr]

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen
"Runder Tisch" des Bundesministeriums für Gesundheit

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Annette Widmann-Mauz hatte am 13. Juli alle wesentlichen Akteure und Institutionen im Gesundheitswesen zu einem Runden Tisch "Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen" eingeladen. Ziel dieser Expertenrunde war es, konkrete Maßnahmen und Ideen zu erarbeiten, um bessere Bedingungen für die im Gesundheitswesen tätigen Menschen mit Familienaufgaben zu schaffen. (14.07.2010) [mehr]

Mindestlohn in der Pflege ab 1. August 2010
bpa: Mindestlohn als Einstiegslohn für Hilfskräfte in der Pflege – ein Zeichen der Vernunft

Das Bundeskabinett hat am 14. Juli die Mindestlohn-Verordnung für die Pflege beschlossen, die zum 1. August 2010 in Kraft treten soll. „Die Einigung ist ein Zeichen der Vernunft beim Einstiegslohn für Hilfskräfte in der Pflege. Mit Blick auf die bevorstehende volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa ab 1. Mai 2011 wird damit eine Lohnuntergrenze für die Pflegebranche verpflichtend“, so bpa-Präsident Bernd Meurer. (14.07.2010) [mehr]

Vielfalt vereinen für gemeinsamen Weg in die Zukunft der Pflege
Der Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.

Der bisherige „Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege e.V.“ (EFAKS) hat mit seiner neuen Satzung auf die vielfältigen Herausforderungen in den Pflege- und Gesundheitsberufen reagiert und die Möglichkeit geschaffen, sowohl andere Verbände von Pflegenden aus dem kirchlich-diakonischen Bereich als korporative Mitglieder aufzunehmen, als auch für die Mitgliedschaft von Pflegenden attraktiver zu werden. Mit der neuen Vielfalt verbunden ist der neue Name: „Evangelischer Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.“. (13.07.2010) [mehr]

Stärkung und Weiterentwicklung der Pflegeberufe
Bayerns Gesundheitsminister Söder im Gespräch mit Pflegeverbänden

Der Staatsminister hatte am 9. Juli VertreterInnen der Pflege- und Berufsverbände - so auch Rolf Höfert vom DPV - zu einem Gespräch eingeladen, um aktuelle Fragen zur perspektivischen Bewältigung pflegerischer Herausforderungen und die damit verbundenen Anforderungen an Pflegekräfte zu erörtern. Im Focus stand hierbei die Frage, welche positiven Impulse durch eine Pflegekammer in Bayern für die Pflege zu erwarten seien. (12.07.2010) [mehr]

Bittere Enttäuschung für alle geburtshilflich tätigen Hebammen
Der Hebammenbverband zur Entscheidung der Schiedsstelle

Am 5. Juli ist die Entscheidung der Schiedsstelle gefallen. Für eine Beleggeburt bekommt eine Hebamme zukünftig 8 Euro mehr, für eine Hausgeburt 100 Euro. Der Deutsche Hebammenverband zeigt sich bitter enttäuscht. Die Einberufung der Schiedsstelle war nötig geworden, weil im März die Gebührenverhandlungen zwischen den Hebammenverbänden und den Spitzenverbänden der Krankenkassen gescheitert waren. (07.07.2010) [mehr]



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