Ab 1. Oktober: Anspruch auf Medikationsplan
Bundeseinheitlicher, standardisierter Medikationsplan gehört zum E-Health-Gesetz

(30.09.2016)

Ziel ist es, den Patient/innen bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente zu unterstützen und damit mehr Sicherheit zu schaffen. Den behandelnden Ärzt/innen wiederum gibt der Plan einen Überblick über die Gesamtmedikation ihrer Patient/innen. Zunächst wird der Plan in Papierform ausgefertigt. Zukünftig soll er auf der elektronischen Gesundheitskarte der Versicherten gespeichert werden.

Medikationsfehler können an verschiedenen Stellen auftreten und fatale Folgen haben. Am häufigsten sind Fehler in der Verordnung - wie z.B. doppelte Verschreibungen, fehlende Dosisanpassungen oder das Übersehen von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Das Risiko für Patient/innen ist besonders hoch, wenn mehrere Ärzt/innen Medikamente verordnen.

Statistiken weisen aus, dass jede/r dritte Patient/in über 65 Jahre im Schnitt neun Medikamente einnimmt. Bei der Einnahme der Arzneimittel werden viele Fehler gemacht werden, die im schlimmsten Fall zu Krankenhausnotaufnahmen und sogar zum Tode führen können.

Quele: Der Paritätische Gesamtverband

http://www.der-paritaetische.de/index.php?id=22&tx_ttnews[tt_news]=13653&tx_ttnews[backPid]=68&cHash=175622829






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