Pflegedokumentation: Es darf auch weniger sein
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin legt Studie vor

(05.01.2015)

Die Bayerische Staatsregierung hatte 2013 eine Literaturstudie in Auftrag gegeben, die den Mindestbedarf an Dokumentation in den Pflegeeinrichtungen ermitteln sollte.

Dabei hat das Institut für Qualitätssicherung in der Pflege mit einem Team von Experten unter Leitung von Prof. Dr. Johann Behrens über 4.000 internationale und nationale Veröffentlichungen und die Rechtsprechung der deutschen Gerichtsbarkeit ausgewertet.

Huml: "Uns ging es mit dieser Studie auch darum, die Unsicherheit bei vielen Pflegekräften auszuräumen. Nicht jede Dokumentationspflicht, die vielleicht einmal Sinn gemacht hat, ist heute noch zweckmäßig. Unser Gutachten belegt, dass einer Verschlankung der Pflegedokumentation nichts entgegen steht."

Huml fordert: "Es ist jetzt auch die Aufgabe von Führungskräften in den Pflegeeinrichtungen, ihre Dokumentationsvorschriften entsprechend zu lockern und für einen Bürokratie-Abbau zu sorgen."

Quelle: stmgp.bayern.de

http://www.stmgp.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?ID=AA3x1FSlb6k77zI6%2BoX8aw%3D%3D






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