Mehr Geld für die Pflege im Krankenhaus
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe macht Hoffnung

(04.02.2014)

Man freut sich, "dass Bundesgesundheitsminister Gröhe (die) Initiative ergreift, die gesetzlich angelegte Unterfinanzierung des Personalkostenzuwachses aufzulösen. Nur wenn tarifliche und sonstige Personalkostensteigerungen der Kliniken eins zu eins erstattet werden, kann der Rationalisierungsdruck auf die Personalkosten in den Krankenhäusern beendet werden“, sagt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Die Personalsituation in den deutschen Kliniken ist besorgniserregend. Von 1996 bis 2008 wurden rund 50.000 Vollzeitstellen abgebaut. Es kommt zu Mängeln in der Patientenversorgung und - sicherheit, die Belastungen für das Personal steigen. Das Pflegethermometer 2009 des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat das deutlich gezeigt. Geschehen ist bislang nichts.

Wie soll die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers jetzt umgesetzt werden? Wer gibt das Geld? Laut Koalitionsvertrag sollen z.B. bei der DRG-Kalkulation die Personalkosten künftig stärker berücksichtigt werden, "in ausreichender Höhe" heißt es wörtlich. Das bedeutet auch: Die Krankenkassen werden mehr zu zahlen haben, damit auch die Personaldecke stimmt.






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