Care Klima-Index

Die Situation der Pflege - verteilen Sie Noten!

Wie schätzen Sie Personalbesetzung, politische Relevanz, Patientensicherheit oder Ansehen ein? Machen Sie mit bei der Care-Klima-Index-Umfrage

Inhaltsverzeichnis

Der Care Klima-Index des Befragungsinstituts Psyma (das erste mit dem Schwerpunkt Pflege in Deutschland!) geht im September zum dritten Mal an den Start. Die Ergebnisse werden dann Anfang 2020 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin gemeinsam mit dem Pflegebevollmächtigten Andreas Westerfellhaus und dem Präsidenten des Deutschen Pflegerats Franz Wagner der Öffentlichkeit vorgestellt - und ebenso auf dem Deutschen Pflegetag im März 2020.

Wer kann mitmachen?

Es geht darum das Stimmungsbild aller Gruppen, die mit dem Thema Pflege zu tun haben, zu erfassen. Alle diese Gruppen sind auch eingeladen mitzumachen:

  • professionell Pflegende

  • pflegende Angehörige

  • Pflegebedürftige

  • Ärzte

  • Apotheker

  • Kostenträger (Krankenkassen et cetera)

  • Unternehmen (Medizintechnik, Hilfsmittel etwa)

  • Kommunen

  • Verbände

Wie schon die Jahre zuvor werden über 2.000 Teilnehmer erwartet.

Was muss ich tun, um mitzumachen?

Die Umfrage findet vom 1. September bis 15. November statt und dauert ungefähr 10 Minuten. Registrieren Sie sich am besten jetzt schon. Der Registrierungslink ist das ganze Jahr über freigeschaltet, das heißt, Sie können sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt für den Care Klima-Index mit Ihrer E-Mail-Adresse anmelden. Nutzen Sie dafür bitte diesen Link: www.careopinio.com Sie werden dann ab September 2019 über Ihre E-Mail-Adresse kontaktiert und zur Befragung eingeladen.

Die aufälligsten Ergebnisse der Umfrage 2018

  • 71 Prozent der Befragten meinten, die Personalbesetzung werde den Ansprüchen nicht gerecht, 25 Prozent sagten: teilweise. Nur 4 Prozent zeigen sich zufrieden.

  • 60 Prozent hielten die Arbeitsbedingungen für eindeutig schlecht, das waren fast 10 Prozentpunkte mehr als 2017.

  • 28 Prozent hielten die Patientensicherheit für niedrig, 53 Prozent sagten: teilweise gewährleistet.

  • 29 Prozent der Befragten gaben der Qualität in der Pflege die Note 5 (mangelhaft) – das waren noch einmal 5 Prozentpunkte mehr als 2017.

  • Besonders verheerend fiel die Befragung zum Thema Überleitung (zwischen Klinik und Langzeitversorgung von Pflegebedürftigen) aus. Gerade in puncto Entlassmanagement hatte der Gesetzgeber die Krankenhäuser zu mehr Sorgfalt verpflichtet. Trotzdem: 44 Prozent der Befragten beurteilten die Überleitung als „problematisch“ (schlechteste Bewertung auf der Skala 1 bis 3), das waren noch einmal 11 Prozentpunkte mehr als 2017.

  • Ein eindeutig positiver Punkt war die Beratungsqualität der Pflege. 40 Prozent aller Befragten hielten diese für „gut“. Die Note „gut“ erhielten die anderen Berufsgruppen weitaus seltener: Fachärzte (31 Prozent), Apotheker (23 Prozent), Hausärzte (20 Prozent). Am schlechtesten schnitten die Kostenträger (etwa Krankenkassen) ab, sie erhielten nur von 12 Prozent der Teilnehmer die Note „gut“. Allerdings verfügten die Kostenträger über ein solides Selbstwertgefühl: 54 Prozent von ihnen stuften ihre eigene Beratungsqualität als gut ein. Von den Pflegekräften waren nur 42 Prozent von ihrer eigenen Beratungsqualität überzeugt (womit es bei ihnen aber kaum einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung gab).

Autor: pflegen-online/Psyma-Mitteilung/kig

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